Umbauticker des grossen Spezialtraktes

Auf dieser Seite findet man den Ticker des grossen Spezialtraktes. Hier werden Bilder und Eindrücke vom letzten Baustellenbesuch veröffentlicht.

Ich entschuldige mich für die längere Pause. Diese war nötig, da unser Bilderfundus zu klein und nicht mehr aktuell ist.
Mit diesem Bild verabschiede ich mich mit dem kleinen Ticker und danke allen, die ab und zu mal reingeschaut haben! Der grosse Spezialtrakt ist ja bald fertig und dann kann sich jede*r ein aktuelles Bild machen. Schöne Sommerferien!

Max Blessing C3a

 

Wer hier noch den Überblick behält?

Auch bei den neuen Ausgängen hat sich Einiges getan. Hier sieht man den neuen Ausgang in Richtung Aulavorplatz und Lehrergärtli. Der Eingang integriert sich sehr gut in das bestehende Treppenhaus und man merkt kaum, dass hier mal grüne Wiese war.

So sähe eigentlich auch die Fassade des Haupttraktes aus. Aber wie man im vorherigen Eintrag sieht, verblasst die Farbe nach einiger Zeit. So ist die Erweiterung der richtige Anlass um auch das "Make-up" des Spezialtraktes aufzufrischen.

Wir waren auch auf dem Dach und konnten einen schönen Blick auf den Haupttrakt werfen. Dort wo auf dem Dach noch Kies war werden Pflanzen spriessen. Das ist gut für die Umwelt und für das Klima im Trakt, weil die Pflanzen verhindern, dass sich der Trakt zu sehr aufheizt. An der Stelle, wo eine hellere Art von Kies zu sehen ist, werden allerdings keine Pflanzen wachsen.

Hier ist eine der grössten Änderungen im Spezialtrakt. Dort, wo früher einmal der Chemie-Guppenraum (C3, G 1 11) war, klafft, von oben gesehen, nun ein Loch. Die Decke wurde, wie man auf diesem Bild, das vom zweiten Stock, also von "unten", aus geschossen wurde, herausgenommen. Man sieht, wie der neue Abgrund oben mit einem provisorischen Holzgeländer geschützt wird. Es gibt eigentlich zwei Gründe für den Rückbau.

1. Das Treppenhaus wird so luftiger und wohnlicher.

2. Der Denkmalschutz:

Dieser Boden bzw. diese Decke wurde erst im Nachhinein hineingebaut. Das sieht man an den beiden vorderen Treppenhäusern, wo die beiden Zimmer nie eingebaut wurden. Somit werden die Treppenhäuser wieder vereinheitlicht. Der Nachteil: Zwei Zimmer, der oben schon erwähnte Chemie-Gruppenraum und das Biologiepraktikum (B5, G E 13), gehen verloren.

Auch in unserem grossen Spezialtrakt dreht sich vieles, wenn auch nicht alles ums Gas. Auf diesem Bild sieht man ein Gasventil. Dieses hat eigentlich nur eine Aufgabe: Es regelt den Gasdurchfluss. Entweder kommt Gas durch oder es kommt eben keines durch. Das Ventil ist auch Teil eines Sicherheitssystems, das verhindern soll, dass unkontrolliert Gas ausströmt. Trotz der scheinbar banalen Aufgabe des Ventils ist es ein High-Tech-Bauteil und entsprechend teuer.

Hier einmal eine kleine Impression aus dem Gang. Da natürlich aktuell keine Lampen den Gang erleuchten, hängt dort eine Lichterkette, die wir schon bei der ersten Besichtigung entdeckt haben. Im Gang sieht man uns und den Architekten, von dem wir uns durch das Gebäude führen lassen haben.

Hinter dem grossen Spezialtrakt bleibt noch ein wenig Platz übrig, den die Architekten für eine Aussenanlage benutzen. Links auf dem Bild sieht man das zukünftige Bassin. Rundherum gibt es Durchgänge für Frösche, damit diese auch wieder aus dem Bassin herauskommen. In der Mitte des Aussenbereiches gibt es einen Platz, der für das Bildnerische Gestalten genutzt werden kann, um auch mal draussen arbeiten zu können. Nicht mehr auf dem Bild, aber dennoch beachtlich, ist das starke Gefälle. Ältere Schüler*innen mögen sich vielleicht noch erinnern, dass hinter der hinteren Türe in Richtung Pavillons eine Treppe hochging. Diese existiert nicht mehr, da das ganze Gelände rundherum abgetragen wurde.

Wir befinden uns bei diesem Bild ausnahmsweise nicht auf der Baustelle sondern neben der Baustelle. Vielen von euch ist sicherlich schon die sehr interessante Aufforderung am Baustellenzaun aufgefallen. Die Entstehung dieses Kunstwerkes ist mir rätselhaft. Vielleicht das Nachfolgewerk des so bekannten kuss-Graffito? Anscheinend ist der/die Autor*in, der/die beim Anbringen nicht so sehr auf die Rechtschreibung geachtet hat, ein*e wahre*r Tigerfreund*in. Wie das gehen soll, also Tiger in der Schweiz, das will er/sie uns nicht verraten.

Auch die Mitarbeiter*innen der Baustelle brauchen einen Raum, in dem sie ihre Pausen durchführen und ihre Werkzeuge organisieren können. Dafür eignet sich ein Raum im Spezialtrakt gut. Offensichtlich wird hier auch mit dem Fahrrad angereist. In diesem Raum war bei unserem Besuch ein auffälliges Essens-lüftchen vorhanden. Bemerkenswert: ein paar wenige Schritte, und man ist direkt wieder auf der Arbeit, kürzer geht es wirklich nicht mehr!

Hier sieht man das Chemie-Vorbereitungszimmer. Da die Holzwände noch gut in Schuss sind, können sie nach einer kleinen "Restauration" weiterverwendet werden. So können Ressourcen gespart werden und ein charakteristisches Element des Traktes wird beibehalten.

Die Solarzellen, die dank dem grossen Engagement der KZO Nachhaltige AG ermöglicht wurden, werden in Zukunft einen grossen Beitrag für die Versorgung der Schule leisten. So wird die KZO noch ein Stück nachhaltiger. Zudem wird das restliche Dach des grossen Spezialtrakts in weiten Teilen begrünt, dies fördert die Umwelt und das Klima im Gebäude.

Wir konnten endlich wieder auf die Baustelle und erwachen deshalb aus unserem Mini-Winterschlaf.

Vielleicht ist euch die "Box" auf dem Dach des grossen Spezialtraktes schon aufgefallen. Diese stellt ein neues Geschoss dar. "Leider" beinhaltet dieses Geschoss, wie ihr im Bild seht, nichts sehr Spannendes. Es sind die Lüftungsalagen und andere Geräte, die für den Betrieb und die Sicherheit des grosses Spezialtraktes essentiell sind.

Mit dem obigen Bild einer Skizze aus dem Physikunterricht verabschieden wir uns für eine Weile. Unser Bilderfundus ist fürs Erste aufgebraucht und wir würden gerne wieder aktuellere Bilder posten. Deshalb hoffentlich bis bald
eure KUSS-Redaktion

Welches Muster soll die Decke haben? Diese Frage war bei unserem Besuch noch ungeklärt. Die Auswahl besteht zwischen den groblöchrigeren Elementen mit Rand (vorne) und feinlöchrigeren ohne Rand (hinten). Schlussendlich dürfte es wohl eine Frage des Geschmacks sein. Einen praktischen Unterschied konnten wir nicht erkennen.

Das nächste Bild zeigt den neuen Anbau von innen. Wir stehen im Mittelgang und die Trennwände zu den Klassenzimmern sind noch nicht eingebaut. Hier sieht man gut, wie die Achsen fortgeführt werden, sodass der neue Teil so aussieht, als wäre er schon immer da gewesen. Das Weisse links im Bild ist das Licht, das durch den Eingang des Anbaus hinein scheint.

Eine Eigenschaft des "alten" Baus, die Kassettendecke. In der Zeit, in der der Spezialtrakt gebaut wurde, wurde für die Decken Bambus verwendet. Diese wird auch im Neubau aus Denkmalschutzgründen beibehalten.

Der Spezialtrakt bekommt sogar ein neues Stockwerk. Dieses ist aber nur für technische Anlagen zuständig. Von dort aus kommt man auf das Dach des Gebäudes. Das Dach wird für Solarzellen gebraucht. Auf dem Bild sieht man die provisorische Treppe nach oben. Diese wird durch eine Klappleiter ersetzt werden.

Der Trakt bekommt auch mehr Ausgänge: Dies geschieht hauptsächlich aufgrund des Brandschutzes aber auch einfach für eine bessere Begehbarkeit. Hier auf dem Bild der Ausgang in Richtung Aula (NW).

Wenn man von der Baustelle her auf direktem Wege in den Spezialtrakt will, kommt man auf die neue Südostseite des Traktes zu. Hier ist auch die markanteste Änderung zu sehen. Dieser Teil ist nämlich völlig neu angebaut. Es wurde aber sehr auf Kontinuität geachtet und auch der Denkmalschutz spielt eine wichtige Rolle. So wird man später fast nicht merken, dass dieser Teil nicht schon immer dazugehörte.

Wir starten diesen Ticker mit einem Bild aus der Vergangenheit. Auf dem Bild sieht man eine Wandtafel, die beim letzten Baustellenbesuch noch hing. Die Zeichnung wurde wahrscheinlich an einem der letzten Schultage im grossen Spezialtrakt gemacht.