Freifächer

1 Grundsätzliches

Die Freifächer sind ein Komplementärangebot zu den obligatorischen Fächern. Sie ermöglichen Einblick in Wissensgebiete, welche nicht im obligatorischen Unterricht behandelt werden (z.B. in zusätzliche Fremdsprachen) und vertiefen Behandeltes. Andererseits öffnen sie auch Freiräume für ein Arbeiten ohne Notendruck, für sportlichen und musischen Ausgleich. Beispiele sind im Lehrplan 1999 unter 4.3 aufgeführt.

2 Freifachkommission

2.1 Die Freifachkommission organisiert die Ausschreibung der Freifächer und entscheidet über die Durchführung der Kurse. Sie ist aus mindestens fünf Lehrpersonen und zwei Schülerinnen bzw. Schülern zusammengesetzt. Präsidiert wird die Kommission von einem Schulleitungsmitglied oder einer Beauftragten bzw. einem Beauftragten der Schulleitung. Die Schulleitung und die Fachbereiche Sport, Musik bzw. Instrumentalunterricht und Fremdsprachen sind in der Kommission vertreten.

2.2 Das verfügbare Stundenkontingent wird von der Schulleitung festgelegt. Die Freifachkommission entscheidet über die Durchführung der einzelnen Kurse. Massgebend dafür sind die Anmeldezahlen sowie ein möglichst vielfältiges Angebot. 

2.3 Nachträgliche Durchführungs- oder Streichungsbeschlüsse sind nur in Ausnahmefällen möglich. Die Kompetenz liegt bei der Schulleitung, wobei die Beauftragte bzw. der Beauftragte für Freifächer konsultiert wird.

2.4 Die Freifachkommission entscheidet über Form und Inhalt von Werbung für Freifachkurse.

3 Organisation

3.1 Der ökumenische Religionsunterricht in der Unterstufe findet im Klassenverband statt. Alle übrigen Freifächer sind in der Regel klassenübergreifend.

3.2 Stundenplan: Die Sprach-Fortsetzungskurse und der ökumenische Religionsunterricht in der Unterstufe sind mit je zwei Lektionen in den Stundenplan der Klassen integriert, für die übrigen Freifächer werden zwei Doppelstunden-Blöcke festgelegt.

3.3 Noten: Benotet werden die Sprachfreifächer sowie weitere Freifächer auf Antrag. Wird ein Sprachkurs während mindestens vier Semester besucht, so erscheint im  Maturzeugnis die gerundete Durchschnittsnote der beiden letzten Semester. Ungenügende Noten führen zum Ausschluss von Fortsetzungskursen. Über die Zulassung von provisorisch promovierten Schülerinnen bzw. Schülern entscheidet der Klassenkonvent auf Antrag der Klassenlehrperson.

3.4 Anmeldung und Abmeldung: Zu Beginn des Semesters melden sich die Schülerinnen und Schüler verbindlich für die Kurse des folgenden Semesters an. Diese Anmeldungen bilden die Entscheidungsgrundlage für die Durchführungsbeschlüsse der Freifachkommission. Nachträgliche An- und Abmeldungen sind nur in Ausnahmefällen möglich und erfordern ein schriftliches Gesuch an die Präsidentin bzw. den Präsidenten der Freifachkommission, welche bzw. welcher über Bewilligung oder Ablehnung des Gesuchs entscheidet.
Schülerinnen und Schülern von nicht durchgeführten Kursen wird die Möglichkeit für eine Nachwahl angeboten.

3.5 Präsenz: Die Teilnahme am Freifachunterricht unterliegt in gleicher Weise dem Absenzenreglement der KZO wie die übrigen Fächer. Die Kursleiterinnen und Kursleiter sind zur sorgfältigen Absenzenkontrolle verpflichtet und melden der Präsidentin bzw. dem Präsidenten der Freifachkommission auffällige Absenzen.  Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer können bei ungenügender Mitarbeit auf Antrag der Kursleiterin bzw. des Kursleiters von der Schulleitung mit sofortiger Wirkung vom Kurs ausgeschlossen werden.

3.6 Kosten: Die Freifachkommission hat die Kompetenz, in Rücksprache mit der Schulleitung, in die Kursausschreibung einen Beitrag an Unkosten aufzunehmen, welcher von der Schülerin bzw. vom Schüler zu Beginn des Semesters zu entrichten ist. Der Beitrag an den Instrumentalunterricht wird vom Kanton festgelegt.

3.7 Instrumentalunterricht: Es gelten die besonderen Bestimmungen des Reglementes für den Instrumentalunterricht.

Freifachkommission 18.09.13 /Sch