Wochenbrief 5: 26. – 30. Januar 2015

„Ist es wahr, dass in der Mensa alle applaudieren, wenn einem das Tablett runterfällt?“, fragte ein Mädchen am Orientierungstag. Die Sorge dieser Schülerin, welche sich an die Aufnahmeprüfung anmelden wird, zeigt ein weiteres Mal schön, dass Schule nicht nur aus Unterricht besteht. Das wird auch in dieser ereignisreichen KZO-Woche so sein.

Am Dienstag stehen alle Maturitätsarbeiten im Fokus, und eine Auswahl davon wird prämiert. Da haben sich junge Leute über längere Zeit selbständig mit einem Thema befasst, und sie dürfen stolz sein auf die Ergebnisse.

Verschaffen Sie sich am Dienstag ab 16.30 Uhr selber eine Meinung und schauen Sie sich die Arbeiten im Aula-Foyer an. Ich wäre erstaunt, wenn Sie nicht beeindruckt wären von der breiten Qualität und dem Engagement unserer Maturandinnen und Maturanden.

Am Mittwoch schreiben dann alle Matur-Klassen eine identische Französisch-Prüfung. Ein solcher Test entstand aus der Idee des „gemeinsamen Prüfens“. Die Vergrösserung der Vergleichsgruppe soll den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, ihren Kenntnisstand nicht nur innerhalb der eigenen Klasse festzustellen.

Die 5. Klassen beschäftigen sich an der „Stabü“ am Donnerstag mit den „Sans-Papiers“. Nähere Information zum staatsbürgerlichen Arbeitsmorgen finden Sie über den Link auf der Frontseite.

Einige Lehrpersonen werden übrigens am Donnerstag am „Zürcher Hochschultag der Mittelschulen“ teilnehmen. Das Ziel dieser Veranstaltung ist es, den Gymi-LehrerInnen Einblicke in den aktuellen Forschungsstand der einzelnen Fächer zu geben.

Am Freitag um 19 Uhr wird im Singsaal der Dokumentarfilm „Die Brücke von Mitrovica“ gezeigt. Christian Labhart, der Regisseur, ist anwesend und nimmt am gemeinsamen Gespräch über den Film teil. Die Veranstaltung gehört zum Projekt „Schweiz – Kosovo 1:1“, das eine SchülerInnen-Gruppe zusammen mit zwei Lehrerinnen (Frau Beereuter und Frau Bopp) organisiert. Abschluss des Projekts wird im Mai eine Studienreise sein. Einige KZO-SchülerInnen mit einem so genannten „Migrationshintergrund Kosovo“ haben das Programm vorbereitet und zeigen ihr Herkunftsland anderen KZO-SchülerInnen.

Auch diese KZO-Woche bietet also eine ganze Reihe von Sonderveranstaltungen, welche neben den regulären Lektionen bereichernde Erfahrungen, Einblicke und Einsichten ermöglichen.

Und ich hoffe natürlich, dass bei uns niemand wegen eines Missgeschicks ausgelacht wird, sei es während der Lektionen oder sonst im Schulleben.

Martin Zimmermann, Rektor