There is nothing either good or bad, but thinking makes it so.

Hamlet, Act II

Wochenbrief 26: 27. Juni – 1. Juli 2016

Die unglaublichen Regenmengen und das anhaltend schlechte Wetter haben dazu geführt, dass der diesjährige Sporttag an den vorgesehenen Terminen nur in der Schlechtwettervariante und nur für die 1. bis 3. Klassen durchgeführt werden konnte.

In den 4. und 5. Klassen entstand deshalb Bewegung. Carla Brunner (N5b) übernahm die Initiative und sammelte über 200 Unterschriften für einen ausserordentlichen Nachholtermin. In Carlas Mail an die Schulleitung hiess es:

„Für uns alle war das [die Absage] eine riesige Enttäuschung, schliesslich haben wir uns seit den Sportferien auf den Sporttag vorbereitet und gefreut. (...) Für mich war es immer ein super Erlebnis, meine Parallelklassen in einem ganz anderen Umfeld kennenzulernen (…).
Was ich damit sagen will, ist, dass der Sporttag für viele von uns nicht nur eine ‚Gut-Wetter-Variante‘ ist, sondern ein Anlass voller Freude und neuer Bekanntschaften, welcher der grossen Kanti ein Stück kalte Anonymität nimmt.“

Auch der Fachkreis Sport bedauerte die wetterbedingte Absage. Der Fachvorstand schrieb der Schulleitung:

„Der Spieltag ist für uns ein sehr wichtiger Anlass, der in allen Klassenstufen einen grossen Teil der Unterrichtsplanung vorgibt. Wir arbeiten mit den Schülerinnen und Schülern auf dieses Ziel hin, sie verbessern ihre individuellen wie auch ihre kollektiven Spielfertigkeiten und erleben wesentliche Aspekte des Sporttreibens in diesen Turnieren.“

Und deshalb wird nun am 14. Juli für die 4. und 5. Klassen der Sporttag nachgeholt. Wir hoffen, dass das Juni-Wetter in den nächsten Jahren freundlicher sein wird, damit die bewährte Regelung mit einem Ausweichdatum wieder greifen kann.

Für mich macht diese Geschichte einmal mehr deutlich, wie wichtig klassenübergreifende Anlässe für unsere Schule sind. Exkursionen und Projekttage etc. führen zwar immer zu Mehraufwand und bringen den einen oder anderen Nachteil, aber sie sind in vielfältiger Weise wertvoll. Man macht gemeinsame Erfahrungen und Entdeckungen, die in direktem oder indirektem Zusammenhang mit einem Schulfach stehen, und man lernt sich besser kennen. So wird es weniger wahrscheinlich, dass sich einzelne Schülerinnen oder Schüler in der grossen Masse verlieren können.

Martin Zimmermann, Rektor

PS: Ich wünsche allen Maturandinnen und Maturanden gute mündliche Prüfungen!