Europäisches Sprachenportfolio (ESP)

Der folgende Text ist ein Communiqué des kantonalen Mittelschul- und Berufsbildungsamtes:

Das ESP soll Transparenz in den Sprachlernprozess bringen und die Lernenden in ihrer Rolle als selbständige Sprachlernerinnen und –lerner stärken. Es hat zwei Hauptfunktionen, eine Informationsfunktion und eine pädagogisch-didaktische Funktion. Damit dient es als Vorzeigeinstrument, das bereits erworbene Kompetenzen ausweist, aber auch als Lernbegleiter, der den Lernenden zeigt, wie sie effektiv lernen können. 

Das ESP unterteilt Sprachkompetenzen in sechs Niveaustufen (A1 – C2) und fünf Teilfertigkeiten (Hören, Lesen, Schreiben, zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen). 

Für jede Alters-, resp. Schulstufe gibt es unterschiedliche ESPs: 

  • Portfolino (4-7-Jährige)
  • ESP I (7-11-Jährige)
  • ESP II (11-15-Jährige)
  • ESP III (für Jugendliche und Erwachsene)

Die schweizerische Konferenz der Erziehungsdirektoren hat 2004 beschlossen, die Voraussetzungen für die breite Verwendung des ESP auf allen Stufen des Bildungssystems zu schaffen. Im Kanton Zürich wurde die Implementierung des ESP an den Mittelschulen beschlossen: Alle Mittelschülerinnen und Schüler werden ab 2014 obligatorisch mit dem ESP arbeiten. 

Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt unterstützt Sprachlehrpersonen mit einer Plattform (www.espzh.ch), Einführungs- und Coachingsveranstaltungen und steht Ihnen bei Fragen zur Verfügung.